Das Unterengadin und sein Hauptort Scuol:

Das Unterengadin (1019 – 1610 m) liegt in Graubünden, an der Grenze zu Italien, ist enger und wilder als das Oberengadin. Der Inn donnert hier über steile Felswände und wühlt sich zwischen engen Schluchten hindurch. Die wildeste der Schluchten ist die von Finstermünz, wo der Inn das Schweizer Gebiet und das Unterengadin verlässt.

Scuol befindet sich mitten im Unterengadin unmittelbar neben den Dörfern Vulpera, Sent, Tarasp und Ftan. Im Winter liegt Scuol in einem wunderschönen weissen Mantel, welcher auch viele Schneesportler anzieht. Darunter bin auch ich. Das Skigebiet hat nicht besonders viele Lifte, es besteht gelegentlich aus 4 Sesselliften und 2 Bügelliften. Aber zu jeder Bahn gibt es mindistens 2 oder 3 traumhaft, breite Pisten in jedem Schwierigkeitsgrad. Und der beste Abschluss für einen tollen Skitag in Scuol ist die Traumabfahrt welche nach Sent führt. Ich glaube es gibt nirgends eine schönere Talabfahrt, bei der man noch fast bis zu unterst mit Sonne rechnen kann. Im Winter hat Scuol meist das glück dass viel Schnee liegt. Und wenn es mal nicht so schönes Wetter ist, kann Scuol mit einem riesigen Bad mit Sauna, Dampfbad, Kalt- und Warmwasserbecken, Salzbad und Aussenbad dienen. Das Bogn zieht sehr viele Besucher an und mit einem Besuch der römisch-irischen Bürsten-Seiffen Massage rundet man ein tolles Badeerlebnis ab.

Winter in Scuol

Flora und Fauna:

Die Berge befinden sich voller Wälder, an den Nordhängen sind dies Tannen- und Föhrenwälder, an den Südhängen die Lärchenwälder. In den Wäldern gibt es lebhaftes treiben. Viele Tierarten leben darin, unter diesen sind Rothirsche, Rehe, Gämse, Steinböcke Murmeltiere usw. Die Lüfte werden von Vögeln wie Bartgeier und Steinadler beherrscht. Berühmt für das Unterengadin ist auch die Mineralquelle in Scuol-Tarasp.

Essen:

Die Engadiner Küche zeichnet sich aus durch eine typische Bergküche mit nahrhaften Speisen, die aus Naturprodukten hergestellt werden. Typisch für das Unterengadin sind z.B Capuns, Nusstorte, Birnbrot, Wildrezepte und verschiedene Käsesorten.

Nationalpark:

Der Engadiner Nationalpark gilt als das älteste und ist mit einer fläche von 172 km2 das grösste Schutzgebiet der Schweiz. 28% der Fläche ist Wald und davon sind 99.5% Nadelwald. 21% des Parkes besteht aus alpinen Wiesen, auf welchen die meisten Alpenpflanzen wachsen und 51% des Gebietes besteht aus Geröll, Fels und Hochgebirge. Der Nationalpark befindet sich zwischen 1400 und 3174 m. ü. M und das Klima ist recht trocken mit starken Sonneneinstrahlung. Es gibt 13 Eingänge welche in den Park führen in dem sich 80km offizielle Wanderwege erstrecken und 150 000 Menschen im Schnitt pro Jahr besuchen. Im Nationalpark leben ungefair 30 Tierarten und über 100 verschiedene Vogelarten. Die bekanntesten Tierarten sind wohl Hirsche, Steinböcke, Murmeltiere, Gemse und Rehe.

Murmeltiere

Sehenswürdigkeiten

Im Unterengadin gibt es sehr viele Schlösser und Ruinen. Dazu gehören die Schlossruine Steinsberg aus Ardez, die Burgruine Tschanüff in Ramosch, das Schloss Tarasp und einige Ruinen des 17. jhd. eines Dorfes in Lavin/Guarda. Dann gibt es auch noch einige Quellen, wie z.B. die Bonafizius-Quelle in Ardez/Scuol oder die Trinkhalle in Tarasp und der Chasa Carola, eine Quellfassung die direkt neben der Trinkhalle und dem Hotel Scuol Palace liegt (Im Tal zwischen Scuol und Vulpera/Tarasp).

Das Schloss Tarasp:

Schloss Tarasp

Charakteristische Baustiele und Siedlungsarten

Typisch für das Unterengadin sind kleine Dörfchen, mit engen Gassen und an vielen Orten stehen Brunnen. Traditionell sind auch Sonnengeschwärzte, geschnitzte Eingangstüren und alle Fenstern sind mit leuchtenden Blumen geschmückt. Engadinische Dörfchen sind ein Wunder für sich und in ihrer Schönheit nicht zu übertreffen.

Interview mit meiner Mutter:

Wie lange und wo genau lebtest du im Unterengadin,? Was hast du dort gemacht?

Was fasziniert dich am aller, aller meisten am Unterengadin?

Was hast du für ein Bild im Kopf wenn jemand vom Unterengadin spricht?

Wie würdest du die Landschaft beschreiben?

Würdest du sagen, dass die Landschaft anziehend ist?

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