Landschaft

Wenn man am Genfersee entlang fährt fallen einem sofort die vielen Reberge auf. An vielen Stellen ist die Ufergegend steil abfallend zum See. Diese Hänge werden dann meistens durch die Rebstöcke liniert. Seltener sind hier Kuhherden anzutreffen. Ausser Wein wird noch etwas Getreide, Sonnenblumen, Raps und Gemüse angebaut.Um den See herum ist die Gegend stark bebaut, ausserhalb der Stadt gibt es dagegen weite Flächen Land.

Weinanbau

23% der Kantonsfläche Genf ist mit Wein bebaut. Damit ist die grösste mit Wein bepflanzte Dichte erreicht.Die meisten der ca. 70 Weinbauerbetriebe sind im Genfer Weinland vertreten. Die meistangebauten Rebsorten sind Pinot Noir (Blauburgunder), Chardonnay, Findling, Cabernet, Gamay, Garanoir und weitere. In Genf finden Jährlich Weinwettbewerbe statt, bei denen das Winzerkönnen der Winzer auf die Probe gestellt wird. In der Region von Cologny habe ich selbst zwei Wochen beim Weinernten geholfen. Zuerst werden die Reben von den Rebstöcken mit Heckenscheren abgetrennt. Oft kommen Leute von Frankreich und Portugal sowie aus dem Balkan um bei der Ernte zu helfen. Die Reben werden zum Weinkeller, der nicht unbedingt ein Keller sein muss transportiert. Dort werden sie durch eine Maschine gelassen, die die Trauben von der Rebetrennt und die Schale beschädigt, sodass das innere der Trauben rauskommen und Gären kann.Je nach Weiss- oder Rotwein wird verschieden mit den Trauben umgegangen. Die weissen Trauben werden früher geerntet und mit Hefe und bestimmten Vitaminen versetzt die zur Gärung beitragen. Sie werden in grossen Behältern gegärt und später zum Reifen werden die Schalen entfernt und der Wein in Holzfässer abgefüllt. Die roten Trauben werden ebenfalls mit Hefeund Vitaminen versetzt. Jeden Tag muss man zweimal unten vom Behälter den Traubensaft rauslassen und wieder oben reinleeren. So gelangen die gärenden Trauben die wegen dem Gas an die Oberfläche treiben wieder an den Boden und fangen nicht an der Oberfläche an zu schimmeln. Auch der Rotwein wird zum Reifen in Holzfässer abgefüllt. Dort muss er Regelmässig degustiert werden. Es kann nämlich sein dass ein Fass zu alt ist oder ein Leck hat und davon wird der Wein schlecht. Der schlechte Wein wird oft als Dekowein an Bars oder in Restaurants benutzt. Es war schon ein wenig seltsam für mich jeden Tag zum Mittagessen und Abendessen je mindistens ein Glas Wein zu geniessen. Für die Weinbauern ist dies jedoch so wie für uns der „Gänsewein“. Prost!

Wohnen

Cologny ist eines der reichsten Viertel Genfs. Das ist nicht leicht zu übersehen. Die Häuser sind riesig, modern und meist von riesigen Parks umgeben. Ein Swimming Pool ist normal. Geschützt werden diese Villen meist durch kunstvolle, automatische Tore mit Überwachungskamera und Zahlencodes geschützt. Es gibt extra Polizeipatrouillen die ihre Runden ziehen und das Viertelbewachen. Dies ist jedoch notwendig, was ich am ersten Tag in meinem Welschlandaufenthalt erkannt habe, als sich ein Einbrecher unbemerkt an dem Au-pair mädchen und mir vorbeischleichen konnte und den Tresor ausraubte.  Auch die Bauernhöfe sind üppige Anwesen mit riesigen Scheunen und Häusern.

 

 Genfer Highlights

 Genève

Ein Spaziergang entlang dem Genfersee auf der scheinbar nie endenden Seepromenade oder ein Picknick in einem der unzähligen und wunderschön angelegten Parks Genfs. Ein Ausflug auf höher gelegene Orte um einen Überblick auf die Stadt Genf und den See mit dem manifiquen Jet d’eau zu erlangen. Oder den 140m hohen Wasserstrahl lieber von nahem betrachten und dabei genüsslich an einem Eis lecken oder sich im Café nebenan einen Kaffee gönnen?Die Stadt Genf bietet unausschöpfliche Möglickeiten an Aktivitäten. Einkaufsbummel durch elegante und oft sündteure Läden oder Kathedralenbesichtigungen, Diskos und Spielplätze, Flitterwochen in einem Hotel direkt am See oder in einer Jugendherberge übernachten. Für Jung und alt ist gesorgt. Für Geschichtlich interessierte gibt es ZahlereicheMuseen wie z.B das Uhrenmuseum oder das Rotes-Kreuz Museum. Für Kunstliebhaber ist da noch das Genfer Opernhaus in dem oft internationale Künstler und Gruppen auftreten. Keine Frage, Genf bietet unheimlich viel an Abenteuern und ist einen Besuch wert.

 

 Links

 http://www.schweizerweinecke.ch/weinbauregionen/genf/kanton_genf_ge.html

http://www.ville-ge.ch/index_d.htm

http://www.myswitzerland.com/de.cfm/destinationen/orte/offer-Destinations_Resorts-General-109825.html

 

 

 

 

 

 

Böden:

 


Mandement/Rechtes Rhôneufer:
Tongehalt mancherorts 30% oder mehr, teilweise mit Kalkgehalt

 

Peissy, Choully, Bossy:
Schlammböden aus Kalkgestein mit Sand und Lehm

 

Zwischen Arve und Rhône:
Glazialmoränen

 

Zwischen Arve und See:
Kalkhaltige Kieselböden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der sichelförmige Genfer See liegt auf der Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich – die nördliche Hälfte des Sees gehört zum schweizerischen Territorium, während die Südhälfte zum französischen Hoheitsgebiet zählt. Die Stadt Genf ist nicht nur die Hauptstadt des gleichnamigen Kantons, sondern auch sein kommerzielles und kulturelles Zentrum. Sie liegt dicht am südwestlichen Ufer des Sees. Der Genfer See wird durch die Rhône gespeist, die im Osten in den See eintritt und im Westen die Stadt Genf in zwei Hälften teilt. Mindestens die Hälfte der gesamten Kantonsbevölkerung lebt in der Hauptstadt. Der verbleibende Rest verteilt sich auf die ländlich geprägten Städte und Dörfer entlang der Ufer des Genfer Sees.

 

400 Landwirtschaftsbetriebe produzieren auf rund 12’000 ha Getreide, Sonnenblumen, Raps, Früchte, Wein und Gemüse. Innovative Winzer und begnadetet Köche haben Genfs Ruf als kulinarische Hauptstadt der Schweiz begründet.

 

 

Highlights

·    Jet d’eau – der 140 Meter hohe Wasserstrahl ist das weithin sichtbare Wahrzeichen von Genf.

·    Kathedrale Saint-Pierre – vom Nordturm der dreischiffigen Basilika in der Altstadt von Genf eröffnet sich eine einzigartige Aussicht auf die Stadt und den See.

·    Palast der Vereinten Nationen – beim Durchschreiten des Gittertors des Palasts der UNO betritt der Besucher internationales Gebiet.

·    Internationales Museum des Roten Kreuzes – Der Geburtsort des internationalen Roten Kreuzes beherbergt das einzige Museum, das sich der Geschichte und Arbeit dieser Organisation widmet.

·    Kreuzfahrten auf dem Genfersee – Eine einzigartige Kulisse von Burgen und prächtigen Residenzen vor wundervollen Landschafts- und Bergpanoramen ist vom Schiff aus zu bewundern.

Top Events

·    Internationaler Automobilsalon – grösste Autoausstellung Europas, an der Hersteller der ganzen Welt ihre Neuigkeiten vorstellen (März).

·    Le Bol d’Or – grösste Segelregatta auf einem europäischen See und Auftakt zur Sommersaison in Genf (Juni).

·    Escalade – Gedenkumzug im Licht von Fackeln und in Kostümen der damaligen Zeit zum Gedenken an den zurückgeschlagenen Angriff savoyischer Soldaten am 11. Dezember 1602 (Dezember).

 

Das Symbol der «kleinsten Metropole der Welt» ist der Jet d’eau, eine Wasserfontäne mit einem 140 Meter hohen Wasserstrahl am Rande des Genfersees. Am rechten Ufer des Sees befinden sich die meisten grossenHotels und viele Restaurants. Über dem linken Ufer thront die Altstadt, das Herz von Genf mit dem Einkaufs- und Geschäftsviertel. Sie wird von der Kathedrale St-Pierre dominiert, doch das eigentliche Zentrum der Altstadt ist der Place du Bourg-de-Four, der als der älteste Platz der Stadt gilt. Quais, Seepromenaden, unzählige Parks, belebte Altstadtgassen und elegante Geschäfte laden zum Flanieren ein. Eine der besterhaltenen alten Strassen ist die Grand-Rue, wo Jean-Jacques Rousseau geboren wurde. Die «Mouettes», eine Art Wassertaxi, ermöglichen die Überfahrt von einem Ufer zum anderen, und grössere Schiffe laden zu Kreuzfahrten auf dem Genfersee ein.

 

Genf ist die internationalste Stadt der Schweiz, denn hier befindet sich der europäische Sitz der UNO. Auch das Internationale Rote Kreuz steuert von hier aus seine humanitären Aktionen. Genf ist neben Kongressort auch Zentrum für Kultur und Geschichte, für Messen und Ausstellungen. Die «Horloge Fleuri», die Uhr aus Blumen im Englischen Garten, ist ein weltbekanntes Symbol der Genfer Uhrenindustrie.

 

Kulturell hat die Stadt im äussersten Westen der Schweiz viel zu bieten. Im Grand Théâtre, dem Genfer Opernhaus, treten international bekannte Künstler auf und die verschiedensten Museen, wie das Musée international de l’horlogerie, ein Uhrenmuseum mit einer Kollektion von Schmuck- und Spieluhren, oder das Internationale Museum des Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes, das Einblick in die Arbeit der humanitären Organisation vermittelt, laden zu einem Besuch ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

http://www.laurencelongueville.ch/main.html?src=%2F22901.html

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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