Mai 2008


Allgemeine Lage

Das Napfgebiet befindet sich im Luzerner Hinterland.Dieses Bergland ist ein 800 bis 1408 m hohes Hügel- und Berggebiet in der Schweiz, das etwa in der Mitte zwischen den Städten Bern und Luzern liegt. Sowohl geographisch als auch geologisch ist das Napfbergland trotz seiner markanten Reliefunterschiede dem Mittelland zuzuordnen.Von den höchsten Kämmen reicht die Rundsicht vom Säntis bis zu den Berner Alpen und über das Mittelland und Jura bis zu den Vogesen.

Napfgebiet

.

jjj

jjjj

Geschichte

Die südlichen Täler des Napfgebietes wurden seit dem 12. Jahrhundert von Mönchen aus dem Kloster Trub erschlossen, gerodet und bewohnbar gemacht. Die eigentliche Besiedlung der Region begann jedoch erst im Spätmittelalter. Mit der Zeit entwickelte sich die Köhlerei, was zur Folge hatte, dass das Gebiet immer mehr gerodet wurde. Weil dadurch die stabilisierende Wirkung der Hänge durch die Bäume wegfiel, waren die Täler und die Dörfer des Unterlandes einer erhöhten Hochwassergefahr ausgesetzt, wobei die Bäche jeweils grosse Schuttmengen mit sich führten. Erst im 20. Jahrhundert begann man mit der Wiederaufforstung grosser Flächen.

Kulturlandschaft

Die Region ist ein typisches Streusiedlungsgebiet mit verschiedenen Weilern (kleine Siedlungen), die meist in den Tälern liegen, und zahlreichen Einzelhöfen, die weit verstreut sowohl in den Tälern als auch auf den Kämmen (Eggen) stehen. Diese Gehöfte sind oftmals sehr abgelegen und nur schwierig zu erreichen.Typisches Emmentaler Bauernhaus Gasthaus
Die Bewohner leben von der Graswirtschaft und Viehhaltung sowie von der Forstwirtschaft und Holzverarbeitung; Ackerbau gibt es nur in günstigen Tallagen und in den weniger stark kupierten Bereichen des nördlichen Napfberglandes.

Gelände

Allein schon anhand des feinen Gewässernetzes lässt sich der Baustil des Napfgebietes erkennen. Die grossen Bäche schufen radikale Hauptfurchen, die kleineren verzweigen sich in unzählige Rinnsale, und schliesslich fliesst das Wasser durch einen fast kreisförmigen Talgürtel mit der Kleinen und der Grossen Emme und vielen anderen Gewässer weg. Tief greifen die Sohlen der Täler ins Gestein. Das sind die Gräben, von denen grüne Wiesenflächen beidseits gegen die bewaldeten Hänge aufsteigen. Die Bergweiden im Gipfelgebiet werden nur noch im Sommer genutzt.Luzerner Hinterland (Napfgebiet)

Wandern auf dem NapfBlick auf den Napf

Den Napf (1408m) erreicht man am Einfachsten von Romoos, Menzberg, Luthern/Luthern Bad oder Fankhaus aus. Das Napfbergland ist – wenn man von den Ortschaften in den Tälern, die das gesamte Gebiet umspannen, absieht – eine sehr dünn besiedelte Region. Darum ist es auch eine beliebte Wanderregion.

Luthern Bad – Napf

Km

Std

Zug – Luzern (SBB)

Luzern – Hüswil (Regional)

Hüswil – Luthern Bad (Bus)

Luthern Bad – Badegg – Nieder Aenzi – Grüebli – Napf

4.5

2

Napf – Trachselegg – Vorder Ei – Luthern Bad

3.5

1.3

Variante Napf – Fankhaus (dann Bus nach Trubschachen)

4.5

2.1

Die Geschichte einer Schnapsidee

Bereits seit Jahren sind die Turnvereine Trub und Trubschachen freundschaftlich miteinander verbunden. Jährlich nehmen die Vereine an einem gemeinsamen Schlussturnen teil und anschliessend werden dann auch Sieg und Niederlage miteinander gefeiert. Bei einem gemütlichen Zusammenseins und ein paar Liter Bier entstand die Idee, gemeinsam einen Marathonlauf zu organisieren. Die Strecke von Trubschachen über die Risisegg, Schafmatt, Trimlen auf den Napf und von dort über Niederenzi, Lushütten, Schynen wieder zurück nach Trubschachen entspricht von der Distanz her genau einem Marathon. Die Idee war geboren.Strecke des Napfmarathon

Der erste Napfmarathon

Im Oktober 1989 war es dann soweit, pünktlich um 9.00 Uhr wurde der Startschuss zum ersten Napf-Marathon gegeben. Unter misslichsten Bedingungen – Wintereinbruch und grosse Kälte – nahmen etwas mehr als 100 Läuferinnen und Läufer die sehr anspruchsvolle Strecke auf sich. Der Organisator kam am Anfang ein bisschen ins Schwitzen, als er den Wetterbericht sah: Wind, Regen und Kälte standen dem Marathon bevor. Doch aus den positiven Reaktionen der Teilnehmer zu schliessen, bestand der Marathon seine „Jungfernfahrt“.

Marathon-Läufer

Weiterführende Links

http://www.napf-marathon.ch/

http://www.trubschachen.ch/

http://www.eriswil.ch/

http://www.hotelnapf.ch/

http://www.grenzpfad.ch/

Zentraler Ort Poschiavopolitische Gemeinde Poschiavo

Wappen von Poschiavo

Bezirk

Bernina

Kreis

Poschiavo

Höhe

1’014 m ü.M.

Fläche Gemeindegebiet

19’095 ha

Einwohner

3’529

Logiernächte pro Jahr

103’230

Der Hauptort des Valposchiavo ist die Gemeinde Poschiavo. Durch diese Fliesst der Fluss Poschiavino. Der Ort liegt rund 15km unterhalb des Berninapasses. Das Gemeindegebiet umfasst das obere Puschlav samt Seitentälern (siehe Bild oben rechts). Es ist flächenmässig die viertgrösste Gemeinde des Kanton Graubündens. Der höchste Punkt bildet der Piz Palü mit 3901 m. Zusammen mit der Nachbargemeinde Brusio bildet Poschiavo die Talschaft Valposchiavo und den Bezirk Bernina. Eine Besonderheit des Städtchnen Poschiavo ist das von Emigranten erbaute Spaniolenviertel mit farbenfrohen Häusern.

Sprache

Die Umgangssprache im Puschlav ist das Pus’ciavin, ein italienischer Mundart-Dialekt, bei und eher als Puschlaverdialekt bekannt.

Sehenswürdigkeiten

BerninabahnBei den Touristen ist vor allem die Berninabahn bekannt und beliebt. Sie verbindet St.Moritz mit der italienischen Stadt Tirano. Sie gilt als höchste Adhäsionsbahn (auch Reibungsbahn) der Alpen und mit bis zu 7% Gefälle als steilste Adhäsionsbahn der Welt.

Charakteristische Baustile

Das ist eine CrottoEine Besonderheit des Puschlav ist das Crotto, ein steinernes Rundhaus zur Lebensmittellagerung. Crotti sind nicht nur eine besondere Eigenheit des Puschlav, man kann sie auch in den benchbarten Tälern Italiens finden. Sie sind aus Stein und oftmals über einer Quelle errichtet. Bei ihrer Verwendung als MIlchkeller war so auch Wasser zum Spülen der Gefässe vorhanden. Im Inneren sind Crotti kühl und feucht, trotzdem wurden sie nicht nur zum Lagern von Lebensmitteln gebraucht, sie wurden auch teilweise bewohnt. Auch heute werden sie noch zum Lagern von Getränken, insbesondere von Wein, genutzt.

Typische Landschaftsformen

Die Region ist sehr gebirgig.Der höchste Punk bildet der Piz Bernina mit 4049m ü.M.

Typische Vegetation

Die Region Puschlav ist die waldreichste der Schweiz. Die vielfältige Natur- und Kulturlandschaft des reicht auf nur 25 Kilometern Luftlinie von den Eisriesen der Berninakette bis hinunter zu den Weinreben des Veltlins. Es gibt eine Vielzahl von Naturschönheiten, wie auch der Lago di Poschiavo. Dadurch ist die Region auch ein beliebtes Wandergebiet.

Geschichtliche Informationen

Links

Hier könnt ihr die Grösse der Region Puschlav sehen. Der Hauptort Poschiavo ist ebenfalls gekennzeichnet:

http://maps.google.com/maps/ms?hl=de&ie=UTF8&oe=UTF8&msa=0&msid=117347243186583508313.00044d365567adccae5ee

Hier könnt ihr Bilder vom lago di poschiavo und dem Spaniolenviertel sehen:

http://www.flickr.com/photos/25654139@N04/archives/date-posted/2008/05/15/

Das Unterengadin und sein Hauptort Scuol:

Das Unterengadin (1019 – 1610 m) liegt in Graubünden, an der Grenze zu Italien, ist enger und wilder als das Oberengadin. Der Inn donnert hier über steile Felswände und wühlt sich zwischen engen Schluchten hindurch. Die wildeste der Schluchten ist die von Finstermünz, wo der Inn das Schweizer Gebiet und das Unterengadin verlässt.

Scuol befindet sich mitten im Unterengadin unmittelbar neben den Dörfern Vulpera, Sent, Tarasp und Ftan. Im Winter liegt Scuol in einem wunderschönen weissen Mantel, welcher auch viele Schneesportler anzieht. Darunter bin auch ich. Das Skigebiet hat nicht besonders viele Lifte, es besteht gelegentlich aus 4 Sesselliften und 2 Bügelliften. Aber zu jeder Bahn gibt es mindistens 2 oder 3 traumhaft, breite Pisten in jedem Schwierigkeitsgrad. Und der beste Abschluss für einen tollen Skitag in Scuol ist die Traumabfahrt welche nach Sent führt. Ich glaube es gibt nirgends eine schönere Talabfahrt, bei der man noch fast bis zu unterst mit Sonne rechnen kann. Im Winter hat Scuol meist das glück dass viel Schnee liegt. Und wenn es mal nicht so schönes Wetter ist, kann Scuol mit einem riesigen Bad mit Sauna, Dampfbad, Kalt- und Warmwasserbecken, Salzbad und Aussenbad dienen. Das Bogn zieht sehr viele Besucher an und mit einem Besuch der römisch-irischen Bürsten-Seiffen Massage rundet man ein tolles Badeerlebnis ab.

Winter in Scuol

Flora und Fauna:

Die Berge befinden sich voller Wälder, an den Nordhängen sind dies Tannen- und Föhrenwälder, an den Südhängen die Lärchenwälder. In den Wäldern gibt es lebhaftes treiben. Viele Tierarten leben darin, unter diesen sind Rothirsche, Rehe, Gämse, Steinböcke Murmeltiere usw. Die Lüfte werden von Vögeln wie Bartgeier und Steinadler beherrscht. Berühmt für das Unterengadin ist auch die Mineralquelle in Scuol-Tarasp.

Essen:

Die Engadiner Küche zeichnet sich aus durch eine typische Bergküche mit nahrhaften Speisen, die aus Naturprodukten hergestellt werden. Typisch für das Unterengadin sind z.B Capuns, Nusstorte, Birnbrot, Wildrezepte und verschiedene Käsesorten.

Nationalpark:

Der Engadiner Nationalpark gilt als das älteste und ist mit einer fläche von 172 km2 das grösste Schutzgebiet der Schweiz. 28% der Fläche ist Wald und davon sind 99.5% Nadelwald. 21% des Parkes besteht aus alpinen Wiesen, auf welchen die meisten Alpenpflanzen wachsen und 51% des Gebietes besteht aus Geröll, Fels und Hochgebirge. Der Nationalpark befindet sich zwischen 1400 und 3174 m. ü. M und das Klima ist recht trocken mit starken Sonneneinstrahlung. Es gibt 13 Eingänge welche in den Park führen in dem sich 80km offizielle Wanderwege erstrecken und 150 000 Menschen im Schnitt pro Jahr besuchen. Im Nationalpark leben ungefair 30 Tierarten und über 100 verschiedene Vogelarten. Die bekanntesten Tierarten sind wohl Hirsche, Steinböcke, Murmeltiere, Gemse und Rehe.

Murmeltiere

Sehenswürdigkeiten

Im Unterengadin gibt es sehr viele Schlösser und Ruinen. Dazu gehören die Schlossruine Steinsberg aus Ardez, die Burgruine Tschanüff in Ramosch, das Schloss Tarasp und einige Ruinen des 17. jhd. eines Dorfes in Lavin/Guarda. Dann gibt es auch noch einige Quellen, wie z.B. die Bonafizius-Quelle in Ardez/Scuol oder die Trinkhalle in Tarasp und der Chasa Carola, eine Quellfassung die direkt neben der Trinkhalle und dem Hotel Scuol Palace liegt (Im Tal zwischen Scuol und Vulpera/Tarasp).

Das Schloss Tarasp:

Schloss Tarasp

Charakteristische Baustiele und Siedlungsarten

Typisch für das Unterengadin sind kleine Dörfchen, mit engen Gassen und an vielen Orten stehen Brunnen. Traditionell sind auch Sonnengeschwärzte, geschnitzte Eingangstüren und alle Fenstern sind mit leuchtenden Blumen geschmückt. Engadinische Dörfchen sind ein Wunder für sich und in ihrer Schönheit nicht zu übertreffen.

Interview mit meiner Mutter:

Wie lange und wo genau lebtest du im Unterengadin,? Was hast du dort gemacht?

Was fasziniert dich am aller, aller meisten am Unterengadin?

Was hast du für ein Bild im Kopf wenn jemand vom Unterengadin spricht?

Wie würdest du die Landschaft beschreiben?

Würdest du sagen, dass die Landschaft anziehend ist?

Obertoggenburg

Geographie

Das Toggenburg wird im wesentlichen durch zwei Täler gebildet, dem Thurtal und dem Neckertal, benannt nach den Flüssen Thur und Necker. Höchster Berg ist der 2502 Meter hohe Säntis im Alpstein-Massiv. Das charakteristische Wahrzeichen des Toggenburg ist aber die Gebirgskette der Churfirsten. Beide Gebirge sind Teil der Appenzeller Alpen. Die Churfirsten (2306 m) bilden die südlichste Grenze des Toggenburgs, sie fallen gegen Süden fast senkrecht zum Walensee (419 m) ab. An der Ostflanke des Selun, eines der Churfirsten, befindet sich das Wildenmannlisloch, in dem prähistorische Funde gemacht wurden.

Der Wildhauspass führt vom Obertoggenburg ins Rheintal. Von Nesslau ist das Appenzellerland über den Schwägalppass nach Urnäsch erreichbar. Ins Zürcher Oberland führt die Passstrasse über die Hulftegg zwischen Mosnang und Fischenthal.

Gemeinde Einwohner Fläche(km²)

Obertoggenburg . .. 11'921

9658 Wildhaus . . . . . . 1'266 . . . . 34.43

9656 Alt St.Johann. . . . 1'519 . . . . 53.03

9655 Stein. . . . . . . . . 427 . . . . 12.25

9650 Nesslau. . . . . . . 2'032 . . . . 38.18

9643 Krummenau. . . . . . 1'598 . . . . 42.28

9642 Ebnat-Kappel . . . . 5'079 . . . . 43.54

Vegetation

In den unteren Gegenden hat es viel Laubbäume und Wälder, dann ab den höher gelegenen Alpen und Bergen gibt es nur noch Nadelbäume, die immer seltener werden und schliesslich an der Baumgrenze ganz ausbleiben.

Klima

Die exponierte Lage des äntis sorgt zudem für extreme Wetterbedingungen, welche sonst nur im Hochgebirge üblich sind. So wurde zum Beispiel im Aüril 1999 unterhalb des Gipfels im nördlichen Schneefeld des Bergs die rekordverdächtige Schneehöhe von 816cm gemessen. Die mittlere Temperatur beträgt -1,9°C, der Niederschlag 2487 mm im Jahr.

Tourismus/Sehenswüdigkeiten

Das Säntisgerbirge

Der Säntis befindet sich in den nordwestlichen Alpen (Appenzeller Alpen) im Alpstein, knapp 10 km (Luftlinie) süd-südwestlich von Appenzell. Auf dem Säntis treffen drei Kantone zusammen, Appenzell Ausserrhoden (Gemeinde Hundwil), Appenzell Innerrhoden (Bezirk Schwende) und St. Gallen (Gemeinde Wildhaus im Toggenburg). Obwohl sein Gipfel nur 2’502 müber dem Meer liegt, ist er durch die tiefe Abtrennung der Appenzeller Alpen nach seiner Schartenhöhe von 2’021 man zwölfter Stelle in den Alpen und die Nummer 29 in Europa.

Durch die exponierte, nördlich vorgelagerte Lage des Alpsteins ist der Berg eine von weither sichtbare Landmarke. So gibt es auch im Schwarzwald Häuser mit dem Namen Säntisblick. Bei idealen Bedingungen ist der Säntis sogar vom Stuttgarter Fernsehturm (170 km Luftlinie) aus sichtbar. Vom Säntisgipfel aus kann man in sechs verschiedene Länder sehen: Schweiz, Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Frankreich und Italien. Der Berg ist touristisch gut erschlossen: Sein Gipfel ist per Luftseilbahn von der Schwägalp, durch Wanderwege von dort, von Wasserauen, Wildhaus, Unterwasser oder über andere Routen erreichbar.

Luftseilbahn Schwägalp

Luftseilbahn Schwägalp - Säntis

Luftseilbahn Schwägalp – Säntis

Die erste Luftseilbahn von der Schwägalp auf den Säntis wurde 1933 bis 1935 erstellt. Zuvor waren mehrere Projekte, den Säntis von Wasserauen oder Unterwasser aus mit einer Zahnradbahn zu erschliessen, gescheitert (siehe Säntis-Bahn). 1960 wurden die Kabinen der Seilbahn durch grössere Kabinen ersetzt. Zwischen 1968 und 1976 wurde die Seilbahn auf den Säntis komplett neu gebaut. Im Jahr 2000 wurden neue Seilbahnkabinen angeschafft. Die Luftseilbahn Schwägalp–Säntis gehört zu den bestfrequentierten Bergbahnen der Schweiz. Sie hat eine Länge von 2307 m und überwindet einen Höhenunterschied von 1123 m.

Geschichte vom Säntis

Blick zum Säntis vom deutschen Bodenseeufer
Säntis vom Flugzeug aus gesehen
Säntis vom Flugzeug aus gesehen

Der Name Säntis ist seit dem 9. Jahrhundert schriftlich bezeugt. Abgeleitet ist er vom früh-rätoromanischen Eigennamen Sambatinus, „der am Samstag Geborene“, womit zunächst wohl eine am Berghang gelegene Alp bezeichnet wurde. Später wurde der Name auf den Gipfel übertragen und als Semptisoder Sämptiseingedeutscht.

Der Säntis war in der Helvetischen Republik (1798 bis 1803) der Namensgeber des Kantons Säntis.

1846 wurde erstmals ein Gasthaus auf dem Säntisgipfel errichtet und 1882 eine Wetterstation eingerichtet. Diese musste das ganze Jahr durch einen Wetterwart bedient werden, welcher aufgrund der extremen Wetterbedingungen den ganzen Winter mit Vorräten ausgerüstet alleine dort oben verbringen musste.

Zwinglihaus in Wildhaus

Zwinglihaus in Wildhaus

In Wildhaus in der Nähe der Post liegt etwas untehalb der Strasse wo 1484 der Schweizer Reformator und Begründer der zwinglianischen protestantischen Landeskirche geboren wurde. Das gewettete Blockhaus ist vermutlich noch älter. Ursprünglich einmal das Haus begüterter Gemeindeammänner, war es um 1850 nach zeitgenössischen Berichten nur noch „eine baufällige, windschiefe Hütte“. Im Bericht von Prof. Dr. R. Rahn von 1896, der zur Renovation führt, stand u.a. „Von aussen gesehen, ist der erste Anblick noch leidlich, von innen besehen … nimmt die Zahl der Defekte erschreckende Dimensionen an …“ Das Haus hat eine bewegte Baugeschichte mit zahlreichen, tiefgreifenden Umbauten hinter sich und sieht heute bei weitem nicht mehr so aus wie zu der Zeit, in der Ulrich Zwingli dort seine Jugendjahre verlebte. Sogar der heutige Eingang auf der Südseite ist nachträglich eingesetzt worden, früher gab es solche auf der Nord und der Westseite. Das Haus scheint ursprünglich auf der West- auch der Ostseite je einen Anbau mit Laube („Vorbrugg“) und an der Nordseite einen Stallanbau aufgewiesen zu haben.

Typische Bauten

Im Obertoggenburg findet man auch Stall, Wohnung, Scheune und Schopf als allein stehende Bauten. Im 19. Jh. kam doch die Textilindustrie das reine Wohnhaus auf. Mit Einheimischen Elemneten und Baustoffen aber nch der damals modernen Art des Bedermeierstils. Die Fassaden sind symetrisch und auch die Dachgibel und Lukarnen betonen die Mitte. Eine weitere Eigenheit des Hausbaus ist die Verschindelung mit Etanit, die in diesem Ausmass anderswo in der Schweiz nicht vorkommt.

Allgemein zum Haus

Die Häuser sind den appenzeller Häuser sehr ähnlich. Gewetteter oder verzinkter Block oder Strickbau und später Bohlenständerbau, Kreuzfirst, steiles Satteldach und Reihenfenster mit Falläden. die Klebdächlein eigentlich eine Besonderheit eines Innerschweizer Hauses, verlaufen quer über die Fassade. Ursprünglich dienten sie als bloser Wetterschutz und waren nach unten offen. Seit dem Barock werden sie halbrund verschalt und sie haben sich zu einem charakteristischen Hausschmuck entwickelt.

Wie im benachbarten Appenzellerland ist im Toggenburg die original Streichmusik, bestehend aus Hackbrett, zwei Violinen, Cello und Bassgeige verbreitet. Auch die Jodeltradition (Naturjodel) wird noch heute im Tal und auf den Alpen gelebt; ähnliche Stile finden sich auch hier im ganzen Alpsteingebiet.

http://www.toggenburg.org/de/welcome.cfm

Seite über den Tourismus im Toggenburg mit allen Angeboten im Überblick.

http://www.toggenburg.ch/gemeinden.php

Sehr informative Seite über alle Gemeinden im Toggenburg. Mit Infos über Wirtschaft, Kultur und das wohnen im Toggenburg.

http://www.saentisbahn.ch/pages/d/index.php

Seite der Säntisbahn, mit allen Daten zu Ausflügen auf den Schäfler, die Schwägalp und den Säntis.

http://www.obertoggenburg.ch/obertoggenburg/index.asp

Obertoggenburger Website, ist noch nicht vollständig hergestellt, in der Hoffnung auf ein baldiges Funktionieren haben wir diese Seite trotzdem verlinkt.

JURA

Im Nordwesten der Schweiz schlummert der jüngste Kanton unseres Landes, der französischsprachige Kanton Jura. Es bewohnen 70’000 Einwohner die malerische Gegend auf einer wunderschönen Fläche von 840 km2.

 

 Sehenswürdigkeiten&Spezialitäten

La Chaux-de-Fondsist bekannt für ihre Uhrenvielfältigkeit. Sie ist die höchstgelegene Stadt Europas, auf 1000 M. ü. M. Drei grosse Persönlichkeiten wohnen dort, der Automobilpionier Chevrolet, der Schriftsteller Blaise Cendrars und der Architekt Le Corbusier.

Délemont hat auch viele historische Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel den über 1000 Jahre alten Eichenbaum und das spätgoische Schloss Domont. Für die Schweiz natürlich sehr wichtig ist der Traditionshersteller für Schweizer Messer und Schweizer Taschenmesser. Sogar die grösste Tropfsteinhöhle der Schweiz liegt im schönen Kanton Jura, sie liegt in der Nähe bei Réclère. Und wer einmal ein richtiges Pferderennen erleben will, der ist in Saignelégier (im Distrikt Franches-Montagne) genau am richtigen Ort.

Zu den kulinarischen Spezialitäten im Kanton Jura zählen die Fürstbischofpastete (Fleischkuchen), Le Toétché, Saucissons und Saucisses sowie der würzige Jurakäse Morbier, der Mönchskäse Tête de Moine, der Käse Chaux d’Abel, der Dessertkäse Vacherin Mont-d’Or oder der Weisskäse Tommes. Nicht zu vergessen sind aber auch die typischen Kochrezepte und Spezialitäten wie die Schweizer Metzgete Cochonaille, Forellen a la Truite aux fines herbes oder den Obstler „Eau de vie“.

 Geschichte

1979 wurde der Jura gegründet und somit ein neuer Kanton. Dies geschah, ohne dass sich die äusseren Grenzen der Schweiz verändert hätten.

All das was das Resultat eines 30-jährigen Kampfes von Separatisten im französischsprachigen Teil des Kantons Bern. Der Norden des Kantons ist streng (römisch) katholisch. Doch der Grossteil des deutschsprechenden Teils ist reformiert, was dazu führte, dass sich der nördliche Teil sowohl auf religiöser wie auch auf sprechlicher Ebene diskriminiert fühlte. Gegen eine Trennung des Nord- vom Südbern gab es lange Zeit nicht nur Widerstand vom der Berner Regierung, sondern auch innerhalb des Nordjuras wehrten sich die Einwohner. Sowohl die protestantische als auch die deutschsprachige MInderheit des Nordjuras waren der Ansicht, der Kanton Bern verterete ihre Interessen besser.

Nach einem jahrelangen Kampf wurde 1978 an einer Volksabstimmung die Schaffung des Kantons Jura entschieden.

 

 Das Jurahaus

Typisch für die Juragegend sind auch die „Jurahäuser“.

Das herausragendste Merkmal der Jurahäuser ist die Konstruktion der Dächer. Sie sind relativ flach geneigt und mit mehreren Schichten dünner Kalkplatten, so genannten Legschieferplatten gedeckt. Damit diese Platten nicht abrutschen, ist eine maximale Dachneigung von 30° Grad möglich. Da das Kalkplattendach sehr schwer ist, ist der Dachstuhl vergleichsweise massiv gestaltet. Das Dach liegt in der Regel auf einem verhältnismäßig hohen Kniestock auf.

Weitere Merkmale sind der gedrungene Baukörper, unten etwas breiter als oben. Die Fenster und Haustür sind klein und selten exakt symmetrisch.

Wir selbst finden die Häuser sehr schön, wir könnten uns aber nicht vorstellen, dauerhaft in einem Jurahaus zu leben, denn die Häuser scheinen relativ einfach zu sein und wenig Luxus zu beinhalten.

 Landschaftsformen und Vegetation

Der Kanton ist sehr stark von Land- und Forstwirtschaft geprägt. Die Landschaft ist grün und typisch sind auch die zahlreichen Dörfer, die sich um die Kirchen scharen. Wälder und Weiden sind zu einem unregelmässigen Mosaik zusammengefügt. Auf den saftigen Wiesen grasen Rindvieh und Pferde. Auch Weinberge und Seen findet man nicht selten. Die vielfältige Vegetaion und die reiche Blumen- und Pflanzenwelt ist ebenso beliebt.

Dies alles hat dazu geführt, dass in den letzten Jahren der Tourismus stark gestiegen ist.

Uns gefällt die Landschaft sehr gut, vorallem für Fahrradtouren muss der Kanton Jura sehr schön sein.

 

 Links

Dies sind alles Links, die uns mit den Informationen zum Kanton Jura geholfen haben. Sie sind informativ und übersichtlich gestaltet. Wer sich für den Kanton Jura interressiert und noch mehr wissen will kann ja mal reinschauen. Die folgenden Websites sind für Touristen geeignet und enthalten vorallem Informationen über Sehenswürdigkeiten, Gastronomie und sehenswerte Städte und Dörfer aber auch über geschichtliche Hintergründe, die Natur…

http://www.myswitzerland.com/de.cfm/destinationen/orte/offer-Destinations_Resorts-General-32972.html

http://www.juratourisme.ch/d/home/

http://www.juratourisme.ch/d/kantonjura/#

http://www.juravitraux.ch/d/historique/

http://www.suchimweb.de/schweiz/jura.htm

 

Diese Karte zeigt den Kanton Jura sehr gut, wie er in die Schweiz eingebaut ist. Und auch mit den verschiedenen Flüssen und Hauptstädten der Distrikte.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/dc/Karte_Kanton_Jura.png

Das Maggia-Tal mit seinen Seitentälern ist ein grossartiges Wandergebiet und bedeckt einen Fünftel des Tessins. Die Valle Maggia ist ein grosses Tal mi erstaunlich grosser Vielfältigkeit. So liegt zwischen dem tiefstgelegenen Dorf Avegno (299m ü.M.) und dem höchst gelegenen Bosco Gurin (1507m ü.M.) ein Höhenunterschied von 1208m. Auch zwischen den Dörfern gibt es grosse Unterschiede: während in der Talsohle die Dörfer vom Bevölkernungswachstum gezeichnet sind, wird in den höheren Regionen der Bevölkerungsschwund ersichtlich. So verändern sich die Dorfbilder vom Residenzbau über die kleinen Dörfer bis zu kleinen Maiensässen in den Alpen. Piero Bianconi beschrieb es so: «Das Tal verzweigt, verästelt und teilt sich auf wie eine Hand: ins Val di Campo und Val di Bosco, Val Bavona, Val Lavizzara und Val Peccia; eine grosse Hand mit knorrigen und krummen Fingern, durchzogen von blauen Wasseradern, die aus Alpenpässen und Bergrücken entspringen, die das Vallemaggia genau begrenzen und es mit den Nachbartälern Onsernone, Formazza, Bedretto, Leventina und Verzasca verbinden»

Aussicht aus einem Maiensass

Cevio

Wenn man im Maggia Tal (Kartenansicht) wandern geht, stoösst man auf viele kleinere Dörfer, die zum Teil recht verwahrlost aussehen können. Ein solches kleines Dorf ist Cevio. Es liegt auf 421 m.ü.M. und seine 476 Einwohner (2004) wohnen auf 0.75km2. Cevio ist der Hauptort des Maggiatals, heisst jedoch erst seit dem 22.Oktober 2006 Cevio, da das Dorf mit den Gemeinden Cavergno und Bigniasco fusioniert hatte.

Dorplatz von Cevio

Von den Einwohnern sind 76% Schweizer Bürger. Die grössten Einwanderungsgruppen kommen aus Italien, Spanien, Portugal, Bosnien-Herzegowina und Sri Lanka. Der für die Region untypische Anteil von Ausländern ist auf die grosse Zahl von Arbeitsplätzen in der Industrie (Steinbrüche) und Gesundheitswesen zurückzuführen. Ausserdem arbeiten sehr viele Bewohner in der öffentlichen Verwaltung. Die Landwirtschaft hat praktisch keine Bedeutung mehr, seit im 19. Jahrhundert sehr viele Bauern nach Australien ausgewandert sind. Ausserdem sind ¼ des Gebietes um Cevio unproduktive Flächen, da es hügelig und steinig ist. Ca. 64% des Gebietes sind von Waldflächen besetzt.

Cevio ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln (BUS) gut zu erreichen. Die Strasse von Cevio nach Locarno ist Schneesicher und damit immer befahrbar.

In den letzten Jahren sank die Bevölkerungszahl fortwährend ab, was wahrscheinlich auch so weiter gehen wird, oder so bleibt. Denn das Leben dort ist doch recht hart und der junge Nachwuchs zieht lieber in die grösseren Städte, um dort Arbeit zu finden.

Piero Bianconi

Piero Bianconi

Piero Bianconi (1899-1984), dessen Familie aus dem Verzascatal stammt, wird heute als einer der besten Tessiner Schriftsteller des 20.Jahrhunderts bezeichnet. Er war lange Zeit Lehrer am Lehrerseminar in Locarno und war darüber als Schriftsteller, Kunsthistoriker, Essayist und Autor sehr aktiv. Er studierte Literatur an der Universität Freiburg (Schweiz), mit Studienaufenthalten in Rom und Florenz. Unter seinen Werken, sind die bekanntesten „Blick aufs Tessin“ (Occhi sul Ticino, 1978), „La Svizzera Italiana nell’arte e nella natura“ (1942) sowie „Stammbaum“ ( Albero genealogico, 1969).

Geschichte

Vor 2400 Jahren – wie archäologische Funde beweisen – sind Ligurer (alteuropäisches Volk) in das «Vallis Madiae» eingedrungen und haben sich im vorderen Teil des Tales angesiedelt, wo auch heute noch Dörfer stehen.

Stolz auf eigene Tradition und Rechte, hat das Vallemaggia bis 1513, als die Herrschaft der Schweizer Kantone begann, seine Autonomie bewahrt. Die Landvögte brachten jedoch keine wesentlichen Fortschritte ins Leben der Talbewohner, sodass mit dem Weggang des 159. und letzten Landvogtes im Jahre 1798 ein bedenklich unterentwickeltes Vallemaggia zurückblieb. Dies war ein Grund, weshalb in den Jahren zwischen 1860 und 1930 ein gewaltiger Auswanderungsstrom nach Amerika einsetzte, der dem Tal junge und starke Kräfte entzog. Als die Auswanderungswelle in die Neue Welt abflaute, begann der Auszug der Bevölkerung aus den Bauerndörfern in die Stadt. Somit verringerte sich die Einwohnerzahl von 10`000 im Jahre 1700 auf 4`500 im Jahre 1950. Im folgenden Jahrzehnt setzte fast unbemerkt eine Rückwanderung und somit ein wirtschaftlicher Aufschwung ein. Bau und Betrieb der Kraftwerke, das Aufkommen des Pendelverkehrs, eine gute Wirtschaftskonjunktur, die unter anderem auch den Tourismus förderte, brachten das Vallemaggia auf den Weg zu wirtschaftlichem Aufschwung und Fortschritt, eine Entwicklung, die vor allem in den Seitentälern noch längst nicht abgeschlossen ist.

Wandern

Im Maggia Tal gibt es ein sehr grosses Netz an Wanderwegen, von denen 700km in der Wanderkarte des ETT Valle Maggia verzeichnet sind. Auf grosses Interesse stossen die Wanderwege, die an einem oder mehreren der 48 Bergseen und 6 Stauseen führt. Der höchst gelegene Bergsee befindet sich auf 2450m ü.M..

Ein See im Maggia Tal

Rundwege, die meistens auch im Winter begehbar sind und in der Karte eingezeichnet sind findet man sehr viele in der Talsohle.

Um im Maggia Tal wandern zu gehen sollte man genügend gut ausgerüstet sein und zuvor abgecheckt haben, ob man die Route auch körperlich schafft, da es recht hügelig ist und Rettungskolonnen all zu oft ausrücken müssen um verunfallten, verirrten oder erschöpften Wanderern zu helfen.

Es gibt zwei nennenswerte Panoramawege.

Persönlicher Eindruck aufgrund der Recherchen

Ich denke, das Maggia Tal ist mit seiner sehr schönen Flora und Fauna ein sehr idyllischer Ort.

Ausserdem ist auch die Bergwelt sehr schön und die vielen Seen denke ich sind sehr klar. Da mir eigentlich so kleine Städtchen gefallen, würde ich vielleicht gerne mal dort wohnen, jedoch nur für kurze Zeit. Als ich noch jünger war, ging ich einmal mit miener Familie dort in die Wanderferien, was mir sehr gefiel. Es erinnerte mich sehr stark an Italien, denn die Wälder und so waren sehr grün und feucht.

Valle Maggia

Wir waren dort auch in einem kleinen Dorf, dessen Name ich jedoch nicht weiss. Von dort aus fuhren wir dann mit dem Zug nach Hause, was sehr lange ging, da wir einen sehr grossen Umweg machen mussten, da es dort einfach eine schlechte Zugverbindung gab. Ich denke in diesem Teil könnten sie sich dort noch recht gut verbessern.

Links

http://www.reisefuehrer-lagomaggiore.de/centovalli.php

http://www.pietraviva.ch/

http://www.vallemaggia.ch/

http://www.alpi-ticinesi.de/ticino/valli/vallemaggia.html

http://www.info-tessin.com/Maggiatal/maggiatal.html

(mehr …)

Nächste Seite »